schließen
legal

Bayerische Polizei durchsucht Lebensmittelkette Lidl auf CBD-Kekse

Polizei beschlagnahmt CBD-Kekse von Lidl

Der unglückliche Vorfall bei Lidl, einem der größten Einzelhändler der Welt, zeigt, wie gefährlich die CBD-Branche in Deutschland ist. Die Polizei beschlagnahmte Kekse mit Cannabis aus einem Firmenladen. Die Proben werden derzeit im LKA-Labor untersucht. Der Laden zog es vor, die Pakete aus seinen Regalen zu nehmen.

Lidl hat kürzlich seine neuen Werbeartikel in bunten Prospekten beworben. Laut Werbung soll das Sortiment 21 Produkte umfassen, unter anderem „Cbd Cookies“, „Energy Drinks“ und „Hash Brownies“. Etwa 1,5 Millionen CBD-freie THC-freie Artikel von „The Green Dealers“ wurden an die Lidl-Kette geliefert.

LKA München bewertet Lidl-Produkte

Die Süßigkeiten und Getränke wurden bereits an das forensische Labor des Landeskriminalamtes in München geschickt. Dort müssen die Proben auf eventuell enthaltene verbotene Inhaltsstoffe untersucht werden. Es kann Wochen dauern, bis die Prüfungsergebnisse vorliegen.

lesen :  Der Bürgermeister von New York befiehlt, dass die Polizei die Unkrautraucher in Ruhe lässt.

Generalstaatsanwalt Björn Pfeifer vom Staatsminister de Traunstein bestätigte am Donnerstag auch, dass die Erlöse beschlagnahmt wurden. Der Sprecher der Behörden machte keine weiteren Angaben.

Lidl hat sofort auf das Vorgehen der Ermittlungsbehörden reagiert und die Cannabisartikel offenbar bereits aus dem Sortiment genommen. AZ hat sich mehrere Filialen in und um München stichprobenartig angeschaut. Cannabisprodukte standen auf keinem der Märkte zum Verkauf. Stattdessen werden die Regale mit anderen Waren gefüllt.

Lidl bestätigt: Cannabisprodukte vom Markt genommen

Lidl bestätigte am Freitag, dass die Produkte aus dem Verkauf genommen wurden:

„Wir können bestätigen, dass die Behörden derzeit eine Untersuchung zu einzelnen Produkten unserer zeitlich begrenzten Aktionslinie von Hanfprodukten eingeleitet haben. Vorsorglich haben wir alle Artikel aus dem Verkauf genommen und arbeiten eng mit den Behörden zusammen. "

Für diejenigen, die mit deutschem Recht nicht vertraut sind, CBD ist immer noch Teil des deutschen Arzneimittelrechts. Es darf nämlich nicht "beworben" werden, und schon gar nicht an Verbraucher, die per Post zugestellt werden. Die großen Cannabisunternehmen (beginnend mit Tilray) haben sich vor Gericht für weniger Geld auf der falschen Seite des deutschen Rechts wiedergefunden.


Tags : Ernährungs-DeutschlandCannabidiol genanntGesetzPolizei
weedmaster

Der Autor weedmaster

Mediensender und Kommunikationsmanager, spezialisiert auf legales Cannabis. Weißt du was sie sagen? Wissen ist Macht. Verstehen Sie die Wissenschaft hinter der Cannabismedizin und bleiben Sie auf dem neuesten Stand der gesundheitsbezogenen Forschung, Behandlungen und Produkte. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Nachrichten und Ideen zu Legalisierung, Gesetzen und politischen Bewegungen. Entdecken Sie Tipps, Tricks und Anleitungen der erfahrensten Erzeuger der Welt sowie die neuesten Forschungsergebnisse und Erkenntnisse der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu den medizinischen Eigenschaften von Cannabis.